Vennbahnradweg, Tag 3

Montenau  – Ondenvall – Waimes – Faymonville – Weywertz (Lac de Robertville)  – Westlich an Camp Elsenborn vorbei – Küchelscheid (D) – Monschau

Auch am dritten Tag verlassen wir erst gegen Mittag unseren Lagerplatz, das Wetter ist nach wie vor sehr kühl. Als Entschädigung werden wir mit abwechslungsreiche Landschaftsbilder versorgt und fahren an saftig grünen und sanft gewellten Hügeln gesäumt von Pferdekoppeln vorbei.

Die ersten 10 Kilometer geht es stetig Bergauf und die Vennbahn-Trasse bahnt sich ihren Weg zwischen den beiden Seen von Robertville und Bütgenbach. Nach einiger Zeit erreichen wir die tolle Heidelandschaft des Naturparks Hohes Venn-Eifel. In diesem Hochmoorgebiet, das als gigantischer Wasserspeicher die zahlreiche Bachläufe und Flüsse der Umgebung versorgt ist auch das Camp Elsenborn angesiedelt. Der Radweg führt westlich um das 28 km² große militärische Übungsgelände der belgischen Armee herum. Im Camp sind Ca. 150 Soldaten stationiert welche das Gelände für Übungen mit bis zu 1200 Soldaten aus NATO Staaten klar Schiff halten.

Bei Sourbrodt machen wir kurz am alten Bahnhof halt und machen ein paar Bilder. Sehr schade dass es noch immer so kalt ist und mich mein aufgekommenes Fieber ärgert, denn hier in der Gegend gibt es zahlreiche Flüsse, Seen und sogar einen kleinen Wasserfall. Bei warmen Wetter der ideale Ort um eine ausgedehnte Rast zu machen. Im weiteren Verlauf geht es wieder stetig Bergauf bis wir in Küchelscheid knapp an der deutschen Exklave „Ruitzhof“ vorbeifahren. Der Weg führt uns weiter in Richtung Monschau und bei Kilometer 35 suchen wir uns am Wegesrand einen Zeltplatz.

Das Aufbauen geht wie von selbst da wir mittlerweile eingespielt sind, an diesem Abend gehe ich mit den Zwillingen sehr früh zu Bett da ich tagsüber ein wenig Fieber hatte.

Heute mehr Kilometer aber weniger Text und Bilder:

Gruß

Phil

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.